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10 Dinge, die ich nicht mehr tue, seit ich Mutter bin

10 Dinge, die ich nicht mehr tue, seit ich Mami bin

Wenn du Kinder hast, verändert sich alles. Ja, das ist eine abgegriffene Phrase, die vor allem werdende Eltern zu hören bekommen. Das nervt zwar, stimmt aber: Von einem Tag auf den anderen trägst du Verantwortung für ein kleines Wesen und deine eigenen Bedürfnisse sind erst einmal zweitrangig. Du verabschiedest dich von Gewohnheiten und lieb gewonnenen Ritualen. Und damit meine ich nicht nur das Offensichtliche, wie ausreichend Schlaf. Es gibt viele Kleinigkeiten, die in meinem Mami-Leben keinen Platz mehr haben:

1. Pünktlich sein: Früher war ich bekannt dafür, immer ein paar Minuten zu früh zu einer Verabredung aufzutauchen. Ich war diejenige, die immer schon vor dem Café gewartet hat, wenn sie mit Freundinnen verabredet war. Und heute? Egal, wie gut die Planung ist, die Kinder schaffen es immer wieder, mein Zeitmanagement durcheinander zu wirbeln.

2. Stark würzen: Thai-Curry als Familien-Essen? Es soll ja Kinder geben, die feurig scharfes Essen lieben , meine gehören nicht dazu. Deshalb verzichte ich beim Kochen weitestgehend auf Chili, Curry und viel Knoblauch.

3. Urlaub außerhalb Europas: Mein Mann und ich sind schon immer viel gereist und haben dafür auch gerne mal zehn Stunden im Flugzeug verbracht. Meinen Kindern möchte ich das (noch) nicht antun. Und auch für mich ist die Aussicht eines Langstreckenflugs mit Kind und Baby nicht besonders verlockend.

4. Den Haushalt im Griff haben: Egal, wie viel ich aufräume, putze und wie oft am Tag die Waschmaschine läuft, ich bin nie fertig.

5. So richtig feiern: Nächte durchtanzen und auch mal ein Glas Wein zuviel trinken? Eher nicht. Denn auch wenn wir einen Babysitter haben, lässt mich der Gedanke an den nächsten Morgen vernünftig sein. Schließlich stehen die Kinder spätestens um sieben Uhr morgens auf.

6. Bei Rot über die Straße gehen: Ich gebe zu, früher war das für mich normal. Aber jetzt muss ich meiner Vorbildrolle gerecht werden.

7. Sonntage auf der Couch: Unglaublich, wie faul ich früher war! Ich habe ganze Sonntage auf dem Sofa verbracht und eine Folge meiner Lieblingsserie nach der anderen angeschaut. Heute undenkbar.

8. Lautstark über Mitmenschen herziehen: Es gibt Situationen, da könnte ich mich grün und blau ärgern. Früher hätte ich diesem Fust dann offen Luft gemacht. Ab und zu hätte ich sogar ein bisschen geflucht. Mache ich heute auch nicht mehr (zumindest nicht im Beisein meiner Kinder).

9. Ohne Ankündigung zur Toilette gehen: Mein Nachwuchs will immer wissen, wo ich gerade bin. Einfach mal kurz aus dem Zimmer verschwinden, geht nicht.

10. Süßes ohne Ende: Schokolade ist meine große Schwäche und nachmittägliche Heißhunger-Attacken sind keine Seltenheit. Aber auch hier bremse ich mich. Es ist einem dreijährigen Kind schließlich nicht zu erklären, warum Mama eine ganze Tafel Schokolade auf einmal essen darf.

So, jetzt seid ihr dran: Was macht ihr nicht mehr, seit ihr Kinder habt?

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13 Kommentare

  1. Hallo Regine,
    ein sehr schöner Beitrag! Ich ertappe mich auch manchmal dabei, so etwas wie eine Light-Variante meiner selbst zu werden. Die rote Ampel spare ich mir auch. Aber einen Nachmittag ohne Schokolade kriege ich nicht hin. Da nutze ich die Zeit, in der das Kind draußen im Sandkasten beschäftigt ist und futtere schnell heimlich in der Küche. Klappt auch meist ganz gut
    Liebe Grüße,
    Julia

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  2. Hallo Regine,
    ein sehr schöner Beitrag! Ich ertappe mich auch manchmal dabei, so etwas wie eine Light-Variante meiner selbst zu werden. Die rote Ampel spare ich mir auch. Aber einen Nachmittag ohne Schokolade kriege ich nicht hin. Da nutze ich die Zeit, in der das Kind draußen im Sandkasten beschäftigt ist und futtere schnell heimlich in der Küche. Klappt auch meist ganz gut 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

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  3. Liebe Regine, kleiner Tipp zum Thema feiern: einfach früher anfangen 🙂 Es steht nirgends geschrieben, dass man nicht auch mal um 3 Uhr Mittags ein Gläschen Sekt trinken kann. Wenn du dann nach dem Pizzaservice um 8 mit den Kindern ins Bett gehst, sind alle um sechs Uhr morgens am nächsten Tag putzmunter 🙂 Viele liebe Grüße, Anne

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  4. Sehr interessanter Post! Ich selbst habe zwar noch keine Kinder, weil ich erst 20 bin, aber es ist interessant, Einblicke in die Welt einer Mama zu bekommen, den bisher kenne ich immer nur die „Erzählungen“ meiner Eltern, zum Beispiel die schlaflosen Nächte. 🙂

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  5. 1. Ein Buch nur für mich lesen – nach „Peterson und Findus“, Der Grüffelo“ oder „Monty Maulwurf“ in Dauerschleife tagsüber bin ich abends zu faul, unkonzentriert und natürlich sowieso zu müde.

    2. Ausgiebig, ohne Zeitdruck und ALLEINE shoppen gehen.

    ABER: falls Du mal eine Top Ten für „Dinge, die ich erst (wieder) mache seit ich Mama bin“ machst, hätte ich da auch noch ein paar Punkte :-), etwa: in Pfützen springen, Steine nach Farbe und Größe sortieren, Dinosaurier-Arten auswendig lernen, … 🙂

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    1. Liebe Anke, oh ja, wie du recht hast: Auf meinem Nachttisch liegt zwar ein Buch, aber ich habe es seit Wochen nicht mehr aufgeschlagen. Zu Punkt zwei: Schöne Idee, könnte ich tatsächlich mal machen. Spontan fällt mir da „wiehernd auf allen Vieren durch die Wohnung krabbeln“ ein 😉

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