– VERLÄGERT BIS ZUM 5. NOVEMBER –

Was ich unbedingt noch tun möchte – obwohl oder gerade weil ich Mutter bin

Ja, ich bin mit Leib und Seele Mutter. Die Kinder bestimmen meinen Alltag, mein Leben. Erst kommt die Familie und dann lange, lange nichts. Wie gerne möchte ich sie anhalten, diese wunderbaren Jahre, in der meine Tochter und mein Sohn klein sind. Ich genieße die Zeit, in der sie das Zentrum meines Universums sind – und ich meist auch ihres.

Trotzdem habe ich noch Träume, obwohl oder gerade weil ich Mutter bin. Es gibt Dinge, die ich ganz alleine für mich tun möchte, weil ich nicht nur Mami sondern auch ein eigenständiges Individuum bin. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass es gut für mich und damit auch meine Kinder ist, wenn ich ab und zu auch an mich selbst denke und mir einen Wunsch erfülle, der rein gar nichts mit dem Muttersein zu tun hat. Außerdem wird auch eine andere Zeit kommen. Die Kinder werden erwachsen und sie werden sich aufmachen, ihr eigenes Leben zu leben, sich ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen. Spätestens dann wird es mir gut tun, mich auf das zu besinnen, wovon ich schon lange geträumt habe.

Deswegen bin ich dem Trend gefolgt und habe eine „Bucket List“ für mich erstellt: Eine Liste mit Dingen, die ich in meinem Leben gerne noch tun möchte – manches davon möglichst bald, anderes erst in einigen Jahren. Schnell habe ich festgestellt, dass das ganz egoistisch und nur für mich alleine nicht funktioniert. Und darum finden sich auf meiner Liste auch ein paar typische Mami-Punkte. Ich kann eben nicht aus meiner Haut.

1. Ein Polarlicht sehen.

Ich bin eigentlich kein Natur-Freak. Aber es gibt Naturschauspiele, die mich auf meinen bisherigen Reisen in ihren Bann gezogen haben. Die Niagara-Fälle, die Korallenriffe der Malediven oder die Sanddünen im südafrikanischen De Hoop Nature Reserve. Wie gern würde ich dieser Liste ein Polarlicht hinzufügen!

2. Reisen, reisen, reisen.

Apropos Reisen: Seit ich Kinder habe, haben sich meine Reiseziele verändert (Stichwort: Bauernhof statt Städtetrip). Meine geliebten Fernreisen sind bis auf weiteres verschoben. Ich tröste mich damit, dass ich Australien, Neuseeland, Japan, Namibia und Co. auch noch bereisen kann, wenn die Kinder größer sind.

3. Ein Buch schreiben.

Wahrscheinlich steht das bei 90 Prozent aller Menschen auf der To-do-Liste, die regelmäßig und vielleicht sogar berufsbedingt schreiben. Das stört mich aber nicht. Schließlich wäre es trotzdem ganz alleine mein Buch und damit einzigartig. Wovon es handeln wird? Ehrlich gesagt weiß ich das noch nicht. Aber seit ich Mutter bin, kann ich mir gut vorstellen, dass es ein Kinderbuch wird.

4. Für eine begrenzte Zeit noch einmal im Ausland leben.

Ich bin davon überzeugt, dass nichts unseren Horizont stärker erweitert als einige Zeit im Ausland zu verbringen. Wie gerne würde ich das noch einmal erleben – und sei es nur für ein paar Monate.

5. Einen Baum pflanzen.

Noch ein Klassiker, der im ersten Moment nicht gerade spannend klingt. Aber die Vorstellung, einen Baum zu pflanzen, der in hundert Jahren immer noch steht, hat für mich etwas Faszinierendes. Leider ist unser Garten zu klein, um einen richtigen Baum zu pflanzen. Bisher hat es nur zu einem Strauch gereicht.

6. Professionell fotografieren lernen.

Ich knipse seit knapp zwanzig Jahren gerne und viel. Und das Wort „knipsen“ trifft es genau – denn so richtig professionell kann ich mit der Kamera nicht umgehen. Es wird Zeit, das zu ändern.

7. Ankommen. In einem Heim für die Familie.

Für viele Freunde und Bekannte ist das eigene Haus ein wesentlicher Punkt auf ihrer Bucket List. Und eine ganze Zeit lang war das auch bei mir so. Irgendwie gehört das wohl dazu, wenn man eine Familie gründet. Inzwischen habe ich mich vom Traum vom Haus befreit. Weil wir nicht aus der Stadt weg möchten. Außerdem muss ein Heim nicht gleichbedeutend mit einem Haus sein. Und genau darum geht es mir: Um ein Familienheim, einem Zufluchtsort für meine Kinder, meinen Mann und mich. Ein Zuhause, in das meine Kinder auch in zwanzig Jahren noch gerne (zu Besuch) kommen. Daran arbeite ich.

8. Die New York Fashion Week besuchen.

Schon seit ich Teenager bin, träume ich davon, einmal eine Show bei der New York Fashion Week zu besuchen. Und das, obwohl ich weiß, dass ich mich dort verdammt klein, hässlich und unscheinbar fühlen würde 😉

9. Einen Flugschein machen.

Auch dieser Punkt steht schon lange auf meiner Wunschlist. Seit ich Mutter bin, habe ich ihn aber erst einmal verschoben – viel zu gefährlich. Vielleicht kommt wieder eine Zeit, in der ich mich traue, mir diesen Traum zu erfüllen. Wer weiß.

10. Meine Kinder zu selbstbestimmten, selbstbewussten und verständnisvollen Menschen erziehen.

Das ist sicher die größte Herausforderung, die wichtigste Aufgabe und für mich der Inbegriff der Elternschaft. Ich wünsche mir, dass ich eines Tages sagen kann: Ich habe meine Kinder zu guten Menschen erzogen. Mit eigenem Kopf und ganz viel Herz.

Alles andere is zweitrangig.


Wovon träumst du? Mach mit bei meiner Blogparade!

Als ich diese Liste geschrieben habe, habe ich mich unwillkürlich gefragt: Wovon träumen andere Eltern? Was steht auf ihrer Wunschliste? Haben sich ihre Wünsche und Träume verändert, seit sie Kinder haben und wenn ja, wie?

Darum lade ich dich ein, bei meiner ersten Blogparade mitzumachen. Übrigens richtet sich mein Aufruf auch an Väter – auch wenn ich meinen Beitrag aus der Mami-Perspektive geschrieben habe.

So geht es:

1. Schreibe bis zum 5.11.2016 einen Blog-Post zum Thema „Mamis / Papis Bucket List“. Wenn du bereits früher etwas zu diesem Thema geschrieben hast, kannst du mit deinem Beitrag selbstverständlich auch dabei sein. 

2. Verlinke in deinem Post diese Seite und weise auf meine Blogparade hin. 

3. Poste unter diesem Beitrag einen Kommentar mit dem Link zu deinem Artikel. 

Was passiert dann?

Selbstverständlich lese ich jeden Beitrag, kommentiere und teile die schönsten Posts.

Sollten viele Beiträge zusammenkommen, werde ich noch einmal eine Zusammenfassung schreiben und zum Beispiel die Frage klären, wovon die meisten von uns Mamis so träumen 😉

Du hast keinen Blog und möchtest trotzdem mitmachen?

Kein Problem: Ich freue mich über jeden Kommentar oder du schreibst mir einfach eine Mail an mail@raiseandshine.de.

Ich bin gespannt auf eure Träume, Wünsche und Pläne und freue mich über jeden, der mitmacht!

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78 replies on “#Blogparade: Mamis Bucket List

  1. Pingback: & Blogparaden
  2. Hallo Regine!

    Ich musste gerade herzlich lachen, da du über Bauernhof statt Städtetrip geschrieben hast – und unser letzter Meerurlaub ungewollt zum Städtetrip wurde, weil das dem jungen Mann und der Toddlerdame besser zusagte 😂

    Vor einiger Zeit hatte ich eine ähnliche Idee: Löffelliste MIT Familie. Denn das (eigene) Leben ist mit Kind natürlich nicht vorbei! Action, Spaß und Unternehmungen gehen auch mit Kind(ern) 🙂

    http://bewusste-elternschaft.eu/loeffelliste-mit-familie/

    Ich freue mich sehr, dass hier viele so denken 🙂

    Herzliche Grüße!
    Lucia

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo!

    Hier ist mein Beitrag zu Deiner Blogparade. Ein Thema über das ich wahrscheinlich jetzt öfter nachdenken werde. Dankeschön 😉

    http://www.kinderalltag.de/traeumen-vom-leben-nach-den-kindern/

    Ich hoffe es ist nicht zu frech, aber ich veranstalte auch eine Blogparade. Sie läuft zwar noch bis Ende des Jahres, aber vielleicht hat ja jemand gerade kein Thema …
    http://www.kinderalltag.de/eines-fuer-alle-meine-zweite-blogparade/

    Liebe Grüße

    Andrea von kinderalltag.de

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo Regine,
    das ist ja lustig. Ich habe gerade deine Blogparade auf blogparaden.de gefunden, als ich meine eigene Blogparade angemeldet habe. Mein Thema und jetzt kommt’s: Bucket List „Familie“.
    Deshalb kann ich dir gleich meinen Link zu meiner Bucket List schicken:
    http://www.wiraufreise.de/meine-bucket-list/
    Vielleicht magst du ja auch an meiner Blogparade teilnehmen, lieb frag? 🙂
    http://www.wiraufreise.de/blogparade/

    Ganz liebe Grüße,
    Charnette von Wir auf Reise

    Gefällt 1 Person

  5. Ach Mist. Danke, dass du mich daran erinnert hast, dass ich es hier auch noch verlinken muss. 🙂 Habe ich ganz vergessen. 🙂

    Danke auch für deinen lieben Beitrag bei mir. 🙂 Ja ich habe erst danach gemerkt, dass ich bei einigem doch schon weit gekommen bin. 😉 Hoffentlich werden die Anderen auch noch was. Wäre echt super. 🙂
    ja stimmt. Das Buch scheint echt bei jeder kreaitiven Seele (was wir Blogger ja doch sind) ziemlich hoch im Kurs zu stehen. 🙂
    Ich drücke dir die Daumen, dass du das auch noch schaffst, genau wie deine anderen Wünsche auf der Liste. :*

    Und hier mein Beitrag zu der Blogparade. 🙂
    http://www.realitaetswunder.de/2016/09/mamis-bucket-list.html

    Gefällt 1 Person

    1. Wow, das ist doch schön, wenn man das von sich sagen kann. Ist aber wohl eine Typfrage. ich glaube, selbst wenn ich meine Liste im nächsten Jahr komplett abgearbeitet hätte, würde mir sofort wieder was Neues einfallen 😉 Ich bin wohl rastlos 😉

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