Es gibt Dinge, die stehen ewig auf meiner To do Liste. Schon vor Monaten hat mich Miriam von HowImetmymomlife für den Liebster-Award nominiert. Aber irgendwie kamen Schwangerschaftsübelkeit, Stress und Urlaube dazwischen und haben mich davon abgehalten, meinen Post zum Liebster-Award zu verfassen. „Was, welcher Award?“ denkt ihr jetzt vielleicht. Der Liebster-Award ist keine Auszeichnung im eigentlichen Sinne, sondern eine Aktion unter Bloggern. Es geht darum, andere Blogs zu empfehlen und besser kennen zu lernen. Der Nominierte (hier also ich) beantwortet in einem Post persönliche Fragen und empfiehlt tolle neue Blogs. Diesen Bloggern stellt der Nominierte dann wiederum elf Fragen, die diese in einem eigenen Post auf ihrem Blog beantworten. So wird der „Award“ von Blogger zu Blogger weitergereicht.

Die Meinungen über die Aktion gehen weit auseinander. Sie hat den Ruf ausschließlich dazu zu dienen, das Google-Ranking des eigenen Blogs zu verbessern. Google mag es nämlich, wenn möglichst viele Seiten auf einen Blog verweisen. Aber für mich ist das nur ein schöner Nebeneffekt. Ich finde, beim Liebster-Award geht es vor allem darum, sich zu vernetzen. Und das ist doch das Wichtigste beim Bloggen: Der Austausch. Genau deshalb bin also auch ich dabei und beantworte sehr gerne die elf Fragen, die Miriam mir gestellt hat.

Here we go:

1. Warum hast du dich dazu entschieden zu bloggen und wie kamst du auf den Namen?

Ich glaube, bei mir verlief das ganz typisch für einen Mamablog. Ich war während der Elternzeit auf der Suche nach einem Projekt nur für mich. So ist mein Blog entstanden. Als kreative Spielwiese, die mich gedanklich fordert und ein bisschen vom Baby-Alltag ablenkt. Über den Namen habe ich ewig nachgedacht. Ich hatte sicherlich dreißig Blognamen zur Auswahl. Aber zum Konzept meines Blogs hat dann am besten Raise and Shine gepasst. Weil ich allen Mamas da draußen zurufen möchte: Ihr dürft auch an euch denken, auch wenn ihr Kinder habt!

2. Wie viele Kinder hast du?

Zwei, bald drei.

3. Was ist dein eigentlicher Beruf? Bist du eine Vollzeitmama oder Workingmom?

Ich gehöre in die Kategorie „Workingmom“. Ich mache was mit Medien, genauer gesagt, was mit PR und ich liebe meinen Beruf sehr. Zugegeben, es ist oft stressig und es steckt jede Menge Organisation dahinter, wenn man mit zwei (bald drei) Kindern jeden Tag ins Büro geht. Aber ich möchte es um nichts in der Welt missen. Ich bin einfach nicht der Typ Vollzeit-Mama.

4. Wobei kannst du abschalten?

Beim Bloggen 😉

5. Dein Lieblingsbuch?

Das ist gar nicht so einfach. Es gibt so viele tolle Bücher, da fällt es mir schwer, ein spezielles Werk hervorzuheben. Ich bin zum Beispiel ein Fan von den Büchern von Juli Zeh. Ein anderes Buch, das mich in der letzten Zeit besonders berührt hat, ist ein Klassiker: „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada. Keine leichte Kost, immerhin handelt es vom Widerstand im Nationalsozialismus, aber mich hat jede der über 600 Seiten in ihren Bann gezogen. Absolut empfehlenswert.

6. Dein Lieblingsfilm?

Noch so eine schwierige Frage… Da geht es mir ähnlich wie mit den Büchern. Ich bin ja eher der Typ Serienjunkie…

7. Dein liebstes Reiseziel (mit Kindern)?

Mein liebstes Reiseziel sind die Malediven. Das ist definitiv der schönste Ort, den ich in meinem Leben gesehen habe. Wenn es ein Paradies gibt, dann muss es dort genau so aussehen. Mit kleinen Kindern ist das aber kein gutes Reiseziel (und für eine fünfköpfige Familie auch nahezu unbezahlbar). Unsere Familienurlaube haben wir in den letzten Jahren zum Beispiel gerne in der Toskana verbracht. Sind zwar nicht die Malediven aber auf andere Art und Weise paradiesisch schön!

8. Hast du ein Lieblingszitat / ein Lebensmotto?

Nein.

9. Auto oder Fahrrad?

Mal so, mal so. In der Stadt bin ich gerne mit dem Fahrrad unterwegs und packe die Kinder in den Fahrradanhänger. Das hält fit und ist stressfreier als Autofahren. Zum Glück kann die Große jetzt selbst radeln, so dass wieder ein Platz im Anhänger frei wird für unser drittes Kind.

10. Deine liebste Wochenend-Beschäftigung?

Das Wochenende ist bei uns Familienzeit. Eigentlich sind wir samstags und sonntags ständig auf Achse. Machen Ausflüge oder besuchen Freunde. Aber vorher gibt es immer noch ein ausgedehntes Frühstück. Das ist definitiv unser liebstes Wochenend-Ritual.

11. Wenn du drei Wünsche frei hättest?

Dann würde ich mir in erster Linie wünschen, dass meine Familie gesund bleibt. Und dann, dass meine Kinder sich zu selbstbestimmten, glücklichen Menschen entwickeln. Und als drittes? Hm… Vielleicht dann noch etwas Materielles: Es muss nicht gleich der große Reichtum sein, aber eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit wäre schon ganz nett. Einfach, um den Kindern später einmal alles ermöglichen zu können, was da so an (sinnvollen) Wünschen kommen mag: Auslandsaufenthalte, Studium oder was auch immer.

Ich nominiere:

Familyundliving – Lucie, die auf diesem liebevoll gestalteten Blog über DIY und Familienleben schreibt, und ich leben in derselben Stadt. Aber ich empfehle sie nicht aus Lokalpatriotismus, sondern weil ich ihre Ideen einfach großartig finde. Schaut euch doch bitte mal ihre süße Einhornpinnwand an. Wenn meine Tochter das sieht, kann ich sofort losziehen und eine Korkplatte besorgen!

Mampfbar – Ich liebe Foodblogs und tolle Fotos. Wenn die Rezepte dann noch alltags- und familientauglich sind, bin ich so richtig begeistert. Inken und Joris haben das mit Mampfbar definitiv geschafft. Sehen ihr Nudelsalat oder ihr Rezept für einen zuckerfreien Kinder-Cheesecakes nicht mega lecker aus?

Hoiberlin – Auf den Blog der kreativen Claudia bin ich vor einiger Zeit ganz zufällig gestoßen und seitdem komme ich immer wieder. Weil ich den Style von Claudia einfach mag. Und weil sie eine coole und authentische Schreibe hat. Und wenn sie mal nicht zum Schreiben gekommen ist, dann erklärt sie mit jeder Menge Humor, was sie davon abgehalten hat. Wie sympathisch ist das bitte?

MamaMichi – Zu guter Letzt möchte ich noch jemanden unterstützen, der noch ganz am Anfang seiner Blogger-Karriere steht. Nicht einmal seit zwei Monaten gibt es den Blog von Zwillingsmama Michaela. Und ich nominiere sie ganz einfach, weil ich weiß, wie schwer das am Anfang ist, obwohl alles so einfach aussieht. Also schaut doch mal bei ihr vorbei.

Meine elf Fragen an die Nominierten:

  1. Was ist dein Lieblingsessen?
  2. Dein Verhältnis zu Haustieren? Liebe oder Hass?
  3. Du hast eine Schwäche für…?
  4. Was ist dein Lieblingsoutfit im Mami-Alltag?
  5. Deine Lieblingsbeschäftigung mit Kind ist…?
  6. Stichwort Tabus: Worüber würdest du nie schreiben?
  7. Wenn du keinen Elternblog hättest, welche Art von Blog wäre noch etwas für dich?
  8. Was begeistert dich am bloggen?
  9. Was nervt dich am bloggen?
  10. Gibt es einen Promi, den du bewunderst und wenn ja, welchen?
  11. Hand aufs Herz: Worin bist du so richtig unbegabt?

 

So, ihr lieben Nominierten, nun seid ihr an der Reihe. Ich freue mich auf eure Antworten und darauf, euch damit ein bisschen besser kennen zu lernen!

2 replies on “Der Liebster-Award: Von Büchern, Blogs und einem Badeparadies

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