Wie? Schon Halbzeit? Ja tatsächlich, habe ich bereits die Hälfte meiner Schwangerschaft hinter mir. Zeit für ein Update!

Gespürt

Da sind sie: Die ersten deutlichen Tritte meines kleinen Untermieters. Auch beim dritten Mal habe ich diese zunächst zaghaften Klopfzeichen herbeigesehnt und mich tierisch gefreut, als sie immer häufiger und deutlicher zu spüren waren. Ein ganz besonderes Gefühl, das wahrscheinlich nur Mütter wirklich verstehen können.

Also alles wunderbar und die Mami auf Wolke sieben? Nicht ganz. Denn mich nimmt die dritte Schwangerschaft körperlich deutlich mehr mit als das bei Nummer eins und zwei der Fall war. Seltsam eigentlich, irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass auch diesmal alles easypeasy laufen würde. Schließlich kannte ich es ja nicht anders. Leider habe ich aber diesmal von Anfang an zu kämpfen gehabt. Erst mit extremer Übelkeit und jetzt mit ständigen Schmerzen. Woher die kommen ist nicht ganz klar. Das Baby jedenfalls ist quietschfidel. Und das ist das Wichtigste. Ich nehme an, dass es einfach alles ein wenig viel ist. Mit Job und zwei Kindern, Haushalt und Co. Darum hat mir meine Ärztin auch Ruhe verordnet und ich habe meine Arbeitszeit reduziert, damit ich eben auch ein bisschen Erholung bekomme. Und ich merke, dass mir das gut tut. Einiges ist in der letzten Zeit allerdings zu kurz gekommen: Ein paar Bloggerevents und Treffen habe ich abgesagt und auch hier auf dem Blog und in meinen Social Media Kanälen war es ungewöhnlich ruhig. Aber so sehr ich das Bloggen auch liebe – es gibt eben Wichtigeres.

Genossen

Essen und ich. In der Schwangerschaft gehen wir eine untrennbare Symbiose ein. Das war schon bei Baby Nummer eins so. Damals hatte ich in den ersten drei Monaten quasi ständig Heißhunger auf Wiener Schnitzel. Diesmal sind es Süßigkeiten. In allen Variationen. Keine gute Idee. Weil das natürlich total ungesund ist und ich außerdem auch ohne eine tägliche Tafel Schokolade überdurchschnittlich zunehme, wenn ich schwanger bin. Das war bei den ersten beiden Schwangerschaften schon so und auch jetzt bringe ich deutlich mehr auf die Waage als das laut Lehrbuch im fünften Monat der Fall sein sollte. Aber gut. Ich versuche es sportlich zu nehmen und hoffe einfach mal, dass  sich auch diesmal alle zusätzlichen Kilos nach der Schwangerschaft nach und nach wieder verabschieden.

Geshoppt

Ich habe in den letzten Wochen jede Menge Umstandsklamotten gekauft. Denn von meiner normalen Kleidung passt nichts mehr und die Kleidung aus den ersten beiden Schwangerschaften habe ich aus modischen Gründen so gut wie komplett aussortiert. Also gab es ein paar neue Umstandskleidchen, -hosen und Oberteile. Wenn es jetzt demnächst kühler wird, brauche ich wohl auch noch eine Jacke. Das habe ich mir bisher verkniffen. Ehrlich gesagt auch, weil ich bisher nichts gefunden habe, was mir gefällt.

Ich kann es ja selbst kaum glauben, aber ich habe tatsächlich noch nichts für das Baby gekauft. Gut, die Erstausstattung ist eigentlich auch vorhanden. Ist schließlich nicht unser erster Nachwuchs. Und in meinem aktuellen Zustand schleppe ich mich auch nicht in die Innenstadt, sondern bestelle lieber alles bequem von der Couch aus. Da kann ich mich im Moment noch ganz gut zurück halten. Nicht zuletzt, weil ich auch erst seit kurzem weiß, welches Geschlecht das Baby hat. Apropos…

Und sonst so?

… Wir bekommen ein Mädchen. Seit kurzem steht es definitiv fest und ich freue mich sehr auf unsere kleine Dame. Eigentlich ist es ja nun wirklich egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Erstens, weil das Kind natürlich vor allem gesund sein soll. Und zweitens, weil wir ja nun bereits einen Jungen und ein Mädchen haben. Wir hätten und also auch getrost überraschen lassen können. Aber ganz ehrlich: Ich finde, die Ultraschallgeräte sind heute so gut, dass das fast unmöglich ist. Zumindest bei unserem Sohn hatte auch ich beim Blick auf den Monitor keinen Zweifel daran, dass ein Junge bei mir eingezogen ist. Und außerdem finde ich, dass es auch einiges einfacher macht, wenn man das Geschlecht des Kindes kennt. Und sei es nur die Namenswahl. Denn da sind wir jetzt mittendrin, wir schreiben Listen,wägen ab und verwerfen wieder. Ist doch nicht schlecht, wenn wir das „nur“ für einen Mädchennamen machen müssen.

Wie habt ihr das gehandhabt? Habt ihr euch überraschen lassen oder wolltet ihr das Geschlecht eurer Kinder wissen?

2 replies on “Im fünften Monat schwanger – ein Update

  1. Liebe Regine,

    Oh super, ich freue mich mit Dir 🙂 Das ist natürlich nicht so toll mit der Übelkeit, aber ich denke, man steckt es als Mami dann schon irgendwie weg. Drücke Dir die Daumen, dass es bald besser wird.
    Zeigst Du denn auf dem Blog auch Umstandsmode Outifts mal? Das wäre sicherlich spannend

    Lass es Dir gut gehen und gönn Dir auch mal ne Pause 🙂
    Birte
    http://show-me-your-closet.de/

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    1. Liebe Birte,

      ja, als Mami hat man ja keine andere Chance als durchzuhalten. Muss ja alles irgendwie weiterlaufen 😉. Ich plane übrigens tatsächlich gerade einen Post zum Thema Umstandsmode. Mal schauen, ob das so klappt, wie ich mir das vorstelle.

      Ganz liebe Grüße und danke für deinen netten Kommentar

      Regine

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