Die liebe Frida von 2KindChaos hat mal wieder zur Blogparade geladen und da kann ich ja immer so schlecht nein sagen. Das Thema diesmal: 20 Punkte, an denen man das wahre Leben mit (kleinen) Kindern erkennt. Nachdem ich mich in meinem letzten Post darüber beschwert habe, dass wir Elternblogger dazu neigen, immer alles möglichst perfekt darzustellen, ist das natürlich eine wunderbare Gelegenheit. Für mehr Realität und so. Ihr wisst schon.

Also los geht´s:

  1. Wir beginnen morgens. Nein, nicht mit dem Weckerklingeln um halb sieben. Sondern um 3:34 Uhr. Um diese Uhrzeit zwängt sich nämlich ein Kind zu dir ins Bett.
  2. Ach ja, es liegt natürlich quer. Macht aber nichts, denn du hast dich längst daran gewöhnt, mit den 40 Zentimetern am Bettrand klarzukommen.
  3. Apropos Wecker: Du hast keine Ahnung, wie sich dein Wecker anhört. Du kann dich einfach nicht mehr daran erinnern. Denn der Querschläfer trällert dir jeden Morgen spätestens um sechs Uhr ein fröhliches „Mama, ich will aufstehen“ entgegen. Auch sonntags.
  4. Ok, also tapst du schlaftrunken in die Küche und richtest das Frühstück. Egal, was du auftischst, es ist immer das Falsche. Gestern war Müsli mit Banane noch der Renner. Heute kann es nichts Ekeligeres geben. Ist klar, ne?
  5. Du diskutierst Ende Oktober darüber, ob Socken tatsächlich ein Muss sind oder ob man nicht barfuß in Sandalen zur Kita gehen kann.
  6. Das morgendliche Prozedere mit Frühstück, Anziehen und Zähneputzen dauert an guten Tagen zwei, an schlechten Tagen zweieinhalb Stunden. Und so schiebst du trotz des frühen Aufstehens deine Kinder erst kurz vor neun durch die Kita-Tür.
  7. Jetzt schnell ins Büro. Du parkst deine verdreckte Familienkutsche inklusive geschmacklosem Sonnenschutz mit Pferdemotiv auf dem Firmenparkplatz. Direkt neben einem schicken Sportwagen.
  8. Natürlich bist du die Letzte, die ins Büro kommt, und wirst von deinen (kinderlosen) Kollegen schief angeschaut. In ihren Gesichtern kannst du lesen, was sie denken: „Jetzt ist die schon wieder so spät dran. Was macht die morgens nur? Schläft wahrscheinlich bis acht.“
  9. Während eines Meetings fällt dir auf, dass du deine Bluse in der morgendlichen Hektik falsch zugeknöpft hast.
  10. Auf dem Heimweg von der Kita diskutierst du zum 796. Mal die Haustierfrage: Erklärst, warum im Garten kein Pony wohnen kann, und kommst immerhin auf 27 gute Argumente gegen einen Hund. Trotzdem weißt du, dass ihr spätestens in zwei Tagen die gleiche Diskussion wieder führen werdet.
  11. Als die Kinder die Schuhe ausziehen, verteilen sie eine Mischung aus Sand und Kieselsteinen im Flur. So weißt du zumindest, dass sie an der frischen Luft waren. Schnell aufsaugen, sonst liegt das gleich in der ganzen Wohnung herum. Die Kieselsteine findest du kurze Zeit später auch in der Windel und in den Hosentaschen wieder. Schnell holst du erneut den Staubsauger.
  12. Nachmittags geht es in die Musikschule. Ihr nehmt das Auto. Rückbank und Beifahrersitz sind wie immer mit jeder Menge Spielsachen bedeckt. Trotzdem ist nie das dabei, was die Kinder im Moment gerade brauchen.
  13. Natürlich haben sie unterwegs Hunger. Aber du bist gut vorbereitet und hast selbst für kürzeste Strecken mindestens eine Box mit Apfelschnitzen dabei.
  14. Die Box gesellt sich in deiner Handtasche zu Feuchttüchern, Wickelsachen, Trinkflaschen, Einhorn-Haargummis, Pflastern, Taschentüchern, Wechselkleidung und vier bis fünf Pixie-Büchern. Was man eben so braucht.
  15. Während der Fahrt hört ihr „Bibi & Tina“.
  16. Du ertappst dich dabei, wie du gemeinsam mit den Kindern den Titelsong mitträllerst.
  17. „Mama, was gibt es zum Abendessen?“ tönt es auf dem Heimweg von der Rückbank. Deine Antwort wird mit einem innbrünstigen „Bääääh“ quittiert.
  18. Der Appetit stellt sich leider auch nicht beim Essen ein. Die Kinder verweigern das Gemüse und schieben selbst mikroskopisch kleine Stückchen an den Tellerrand. Die Nudeln dagegen verputzen sie restlos.
  19. So, schnell noch ein bisschen Ordnung machen. Was war das? Etwas knirscht unter deinen Füßen: Wiedersehen mit Sand und Kieselsteinen in der Küche.
  20. Jetzt geht es ab ins Bett. Zum fünften Mal innerhalb einer Woche liest du als Gutenachtgeschichte den „Grüffelo“ vor. Den kennst du nicht? Dann beschreib ich ihn dir… Ach ja, ich kann die Geschichte auswendig. Wer noch?

20 Dinge an denen du das wahre Lebenmit Kindern erkennst#

 

PS: Mehr Beiträge zu dieser Blogparade gibt es bei 2KindChaos.

5 replies on “20 Dinge, an denen du das wahre Leben mit kleinen Kindern erkennst

  1. Guten Morgen!

    Wie schön, dass es bei Euch fast genauso ist, wie bei uns! Vor allem das mit dem „Was gibts zu essen“ kenne ich zur Zeit. „Mag is niss“ ist dann die Antwort. Allerdings auch mal bei Nudeln, die dann natürlich doch gegessen werden.

    Diese kleinen Monster 😉

    Liebe Grüße
    Dani

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