Mal ehrlich, Mama! Fünf Weihnachtsrituale für die ganze Familie

So langsam komme ich in Weihnachtsstimmung. Ok, es gibt noch viel zu tun. Wir haben noch keinen Baum und ich habe noch kein einziges Geschenk eingepackt. Aber ein bisschen Zeit habe ich ja noch… Noch bin ich entspannt.

Ich mausere mich von Jahr zu Jahr mehr zum Weihnachtsprofi. Denn bei uns werden an Weihnachten Rituale groß geschrieben. Das heißt, am Heiligabend (aber auch in der Zeit davor) läuft so einiges immer gleich ab. Es gibt einfach Dinge, die wir nicht missen möchten. Welche Dinge das sind, darüber plaudern die liebe Birte von Show me your closet und ich ein bisschen.

Fünf Weihnachtsrituale für die ganze Familie_bearbeitet-1

Unser Adventskalender und eine Leseempfehlung

Natürlich gibt es bei uns einen klassischen Adventskalender. Aber wohlgemerkt nur einen. Die beiden Kinder wechseln sich mit den Päckchen ab. Zwölf Päckchen für die Große, zwölf für den Kleinen. (Wie wir das in Zukunft mit drei Kindern lösen werden, weiß ich noch nicht…) Denn mir ist wichtig, dass im Kalender Dinge sind, die tatsächlich gut ankommen und genutzt werden. Da gebe ich pro Paket lieber ein paar Euro aus und es gibt eben nicht jeden Tag ein Geschenk.

Adventskalender

Zusätzlich zum klassischen Adventskalender lesen wir jeden Tag eine Geschichte aus dem Buch „Weihnachten im Holunderweg“. Die 24 kurzen Geschichten erzählen liebevoll, wie die Bewohner des Holunderwegs 7 sich die Zeit bis zum Heiligabend verkürzen. Angefangen mit der schrecklichen Erkenntnis am 1. Dezember, dass die Eltern von Ida und Lennert tatsächlich vergessen haben, einen Adventskalender zu besorgen. Bis hin zu einem Krippenspiel, das die Kinder im Seniorenheim vorführen. Die Interpretation der Weihnachtsgeschichte ist recht frei, denn sogar Frau Rodes, die Frau von Herodes, darf mitspielen. (Ach, irgendwie würde ich auch gerne im Holunderweg wohnen. Denn in Bullerbü wäre es mir dann vielleicht doch zu kalt.)

Holunderweg_Weihnachten

Ein Weihnachtsbaum muss her

Wir stellen unseren Weihnachtsbaum meist zwei bis drei Tage vor Weihnachten auf und dekorieren ihn gemeinsam mit den Kindern. Da wir an den Weihnachtsfeiertagen viel unterwegs sind, haben wir so noch ein bisschen was von dem Anblick und von dem herrlichen frischen Tannenduft im Wohnzimmer. Allerdings dürfen die Kerzen erst an Heiligabend eingeschaltet werden. Das ist das Zeichen dafür, dass das Christkind (nein, nicht der Weihnachtsmann) da war.

Wenn das Christkind kommt

Unser Heiligabend läuft seit ein paar Jahren immer gleich ab. Nachmittags besuchen wir gemeinsam das Krippenspiel in der Kirche. Auf dem Weg dorthin fällt mir seltsamerweise jedes Jahr ein, dass ich etwas Wichtiges vergessen habe. Also muss ich noch einmal umkehren, um einen Schirm oder Kleingeld zu holen. Natürlich habe ich in Wirklichkeit überhaupt nichts vergessen. Sondern ich lege schnell alle Geschenke unter den Baum und schalte zum ersten Mal die Lichter am Baum ein. Dann eile ich dem Rest der Familie hinterher in die Kirche.

Nach dem Krippenspiel folgt die Bescherung und danach mein persönliches Highlight des Abends: Das Weihnachtsessen. Auch hier haben wir ein ganz genaues Muster: Denn wir essen jedes Jahr Pasta in Hirsch-Schoko-Sauce. Das schmeckt einfach ausgezeichnet und lässt sich hervorragend vorbereiten.

Weihnachtsgeschenk

„Last Christmas“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“?

Weihnachtliche Musik gehört für mich dazu. Die Kinder würden ab Mitte November am liebsten täglich „In der Weihnachtsbäckerei“ in Dauerschleife hören. Ja, natürlich steht auch das auf unserer Playlist. Aber eben nicht nur. Ich stehe nämlich auf die kitschigen Weihnachtshits wie „Driving home for Christmas“ oder „Last Christmas“. Was soll´s. Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr. Wer es klassisch mag, dem aber das Mainstream-Gedudel auf die Nerven geht, dem sei außerdem das Weihnachtsalbum von Pink Martini empfohlen. Das läuft im Moment bei mir rauf und runter.

Zeit für einen Film

Und dann gibt es noch ein Ritual ganz für mich alleine. Denn Weihnachten ist für mich nur dann so richtig vollständig, wenn ich „Tatsächlich Liebe“ angeschaut habe. Mein absoluter Lieblingsweihnachtsfilm. Ok, auch der ist ein wenig kitschig. Aber wann ist Kitsch erlaubt, wenn nicht an Weihnachten?

Weihnachtsfilm

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Weihnachtscountdown und wundervolle Feiertage! Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen.

P.S.: Schaut doch mal bei Birte von „Show me your closet“ vorbei. Sie verrät euch ebenfalls ihre liebsten Weihnachtsrituale.

Mal ehrlich, Mama_Weihnachten_bearbeitet-1

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4 Comments

  1. Antworten

    Claudia Herzohr

    9. März 2018

    Komm ich glatt wieder in Weihnachtsstimmung wenn och hier so kurz vor Ostern seine Rituale lese 😀 Bei uns entstehen sie gerade erst. Mit unserem zwei jährigen war es letztes Jahr schon wunderhaft und Zaubervoll und ich freue mich jetzt schon auf die staunenden Augen wenn unsere kleine dann eineinhalb sich auch verzaubern lässt:)
    Aber jetzt kommt erstmal Ostern!

  2. Antworten

    Birte

    22. Dezember 2017

    Liebe Regine,

    Das ist auch mein absoluter Lieblingsfilm. Genau die richtige Mischung an Humor, Romantik und Weihnachtszauber. Dein Rezept muss ich mal googeln, klingt sehr lecker. Da haben wir jedes Jahr etwas Anderes.

    Freue mich schon auf die nächsten Beiträge mit dir im neuen Jahr 🙂

    Frohes Fest und nen guten Rutsch,
    Birte
    http://www.show-me-your-closet.de

    • Antworten

      raise and shine

      22. Dezember 2017

      Liebe Birte,

      dir und deinen Lieben wünsche ich auch ein frohes Fest und kommt gut ins neue Jahr!!!

      Auf viele weitere schöne gemeinsame Themen!

      Liebe Grüße

      Regine

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