Gedankenkarussell

Über Wut, Humor und Wörter, die mich auf die Palme bringen: 1.000 Fragen an mich selbst – #4

Und wieder gibt es eine neue Runde „1.000 Fragen an mich selbst“. Ich muss sagen, diesmal hatte ich die ein oder andere harte Nuss zu knacken. Und, um ganz ehrlich zu sein: Es gab eine Frage, die mich sehr beschäftigt hat. So sehr, dass es mir dann doch zu persönlich war, die Antwort hier ausführlich zu veröffentlichen. Welche das wohl war? Viel Spaß beim Raten 😉

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ich würde sehr gerne daran glauben. Denn natürlich finde ich die Vorstellung, von heute auf morgen nichts als ein verwesender Körper zu sein, beängstigend. Aber ich kann es leider nicht (mehr).

62. Auf wen bist du böse?
Auf meine Waage, auf Rassisten und auf ein paar wenige Menschen aus meinem direkten Umfeld.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Wie häufig ist häufig? Ja, ich fahre gerne Zug. Gerade bei längeren Strecken finde ich das viel entspannter als mit dem Auto unterwegs zu sein. Innerhalb der Stadt nehme ich oft das Fahrrad und nur noch ab und zu die Bahn. Das wiederum hat aber mit den vielen Baustellen in Karlsruhe zu tun. Wir bekommen hier nämlich in den nächsten Jahren eine unterirdische Straßenbahn.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Ein persönliches Erlebnis, das an dieser Stelle nichts verloren hat.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Mein Kindheitstraum war es, erfolgreiche Mode-Designerin zu werden. Aber die Vernunft hat gesiegt und ich habe mich für eine andere brotlose Kunst entschieden und Germanistik studiert.

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66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Achtung, hier erfülle ich jedes Klischee: Zu Musik aus meiner Jugend. Also zu so ziemlich allen Hits, die Mitte der 90er bis Mitte der 2000er angesagt waren.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Diese Frage verstehe ich nicht ganz… Geht es hier um sexuelle Vorlieben? Oder einfach um einen geliebten Menschen?

68. Was war deine größte Anschaffung?
Unsere Wohnung.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja, auch eine dritte und vierte, wenn sie sich darum bemühen. Wenn sie sich nicht bemühen, wandern sie auf dieser Liste weiter nach oben: Als Antwort auf Frage Nummer 62.

70. Hast du viele Freunde?
Nein. Ich habe einige Bekannte, aber nur wenige wirkliche Freunde. Ich gehe vorsichtig mit dem Begriff Freundschaft um. Vielleicht, weil ich schon oft gesehen habe, wie Freundschaften in die Brüche gegangen sind. Ich habe einige wenige gute und auch langjährige Freunde. Menschen, die mich teilweise schon mehr als zwei Jahrzehnte begleiten und die es mir auch nicht übel nehmen, wenn ich mich mal eine Weile nicht bei ihnen melde.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Da fallen mir so einige ein: Fremdbetreuung, Vollzeit-Mama, Influencer…

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Ich war mal im Publikum der Harald Schmidt Show zu sehen. Zählt das? Es ist schon verdammt lange her. Ich glaube, das war 2002. Damals war ich ein richtig großer Schmidt-Fan.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Ich bin im Moment nervös. Weil ich auch beim dritten Mal ordentlich Respekt vor der Geburt habe und es quasi jeden Moment losgehen könnte.

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74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Die Menschen, die hier mit mir leben.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Online. Entweder am Notebook oder über mein Smartphone. Früher saß ich immer brav um 20 Uhr vor dem Fernseher und habe die Tagesschau angeschaut. Heute bin ich um 20 Uhr meist noch mit Kinder-ins-Bett-bringen beschäftigt.

76. Welches Märchen magst du am liebsten? Aschenputtel.

77. Was für eine Art Humor hast du?
Einen recht speziellen, glaube ich. Ich kann über viele Mainstream-Witze nicht lachen. Die meisten Comedians finde ich doof. Ich mag kluge Wortspiele und eine Prise schwarzen Humor.

78. Wie oft treibst du Sport?
In guten Zeiten zweimal in der Woche. Die guten Zeiten kommen allerdings viel zu selten vor.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Noch so eine Frage, die ich irgendwie seltsam finde. Da müsste man doch eigentlich die Personen fragen, die mich treffen. Und außerdem: Ist das positiv oder negativ? Mir fallen spontan mehrere Menschen ein, die stets einen bleibenden negativen Eindruck hinterlassen, egal, wo sie auftauchen… Nehmen wir mal an, es geht um einen positiven bleibenden Eindruck, dann wäre meine Antwort: An guten Tagen und in der richtigen Runde vielleicht schon. Aber nein, nicht grundsätzlich.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Beinahe hätte ich hier die Klassiker hingeschrieben: Kaffee und mein Handy. Aber das stimmt nicht. Wenn ich wirklich will, kann ich darauf verzichten, das weiß ich. Ich glaube, dass ich auf ziemlich viel verzichten könnte. Auch wenn es natürlich verdammt schwer fallen würde. Worauf ich nicht verzichten könnte: Liebe und Respekt.

 

Mehr Fragen und Antworten findet ihr übrigens bei der zauberhaften Johanna von Pinkepank.

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