1000 Fragen an mich selbst #11

Es war ruhig hier in den letzten Wochen. Auch das Projekt 1000 Fragen an mich selbst musste pausieren. Das Neugeborene und seine zwei großen Geschwister forderten meine ganze Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ich schaffe es, in den nächsten Wochen wieder regelmäßig dabei zu sein. Denn diese wöchentliche Fragerei macht mir richtig viel Freude und ganz nebenbei lerne ich auch noch das ein oder andere über mich selbst. Los geht´s:

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Nicht sehr gut. Man grüßt sich, hält einen Plausch, nimmt auch mal ein Päckchen für die Nachbarn an. Das war es dann auch schon.

202: Hast du oft Glück?
Mir ist es in vielen entscheidenden Momenten im Leben gut ergangen. Ich habe das große Glück gehabt, meinen besten Freund zu heiraten und drei gesunde Kinder zur Welt zu bringen. Entscheidend ist nicht, ob man oft Glück hat. Entscheidend ist, dass man bei den richtigen Dingen Glück hat.

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203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Von einer sehr extrovertierten, selbstsicheren Freundin, die eigentlich immer im Mittelpunkt steht, ohne das zu erzwingen.

204: Was machst du anders als deine Eltern?
So einiges, gerade in Sachen Erziehung und Familienleben. Ich glaube, dass meine Generation ein grundlegend anderes Verständnis davon hat als das früher der Fall war. Jede Generation erzieht anders. Das ist völlig normal.

205: Was gibt dir neue Energie?
Eine Auszeit ganz für mich allein.

206: Warst du in der Pubertät glücklich?
Nein. Pubertät ist die Hölle und ich bin froh, dass ich das lange hinter mir habe. Mir graut es allerdings jetzt schon vor der Pubertät meiner eigenen Kinder.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Nächte, in denen ich wenig schlafe, gibt es häufig. Aber kranke Kinder pflegen und Dauerstillen ist hier wohl nicht gemeint. Durchgefeiert habe ich zum letzten Mal bei meiner eigenen Hochzeit. Da kamen wir um halb sechs nach Hause.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Hey, ich habe drei Kinder. Ich habe keine Zeit für Tagträume! Manchmal nicht einmal für Nachtträume (siehe Frage 207).

209: Blickst du dich oft um?
Ich beobachte unglaublich gerne. In einem Straßencafé sitzen, sich einfach nur umschauen und die Menschen beobachten – das könnte ich stundenlang tun. Allerdings kommt es viel zu selten dazu. Im Straßencafé habe ich mindestens ein Kind auf dem Schoß, während ich einem anderen mit Feuchttüchern das Schokoladeneis vom T-Shirt wische.

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Keine Ahnung. Ich kann kein spannendes Geheimnis lüften. Und sind wir mal ehrlich: Wenn ich eines hätte, würde ich es nicht verraten 😉

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Früher war es oft das Thema Haushalt. Seit wir Kinder haben, hat sich das gelegt, da gibt es eine klare Aufgabenteilung: Einer kümmert sich um die Kinder, der andere putzt währenddessen. Wer welche Aufgabe übernimmt, wechselt ständig.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?
Auf die erste Tasse Kaffee.

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213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Es gibt keine ehemaligen Freunde, die ich wirklich vermisse. Wenn Freundschaften auseinander gegangen sind, hatte das immer einen guten Grund. Was ich eher vermisse, ist der unbekümmerte Umgang mit Freundschaft. Wenn man jung ist, schließt man schnell Freundschaften. Je älter ich werde, desto länger dauert es, bis ich wirklich jemanden in mein Leben lasse. Einfach, weil ich schon so viele Menschen kommen und gehen gesehen habe.

214: Wie gehst du mit Stress um?
Ich funktioniere ganz gut unter Stress. Als Mama habe ich immer Stress, er gehört zu meinem Alltag dazu und es dauert eine ganze Weile, bis er mich aus der Bahn werfen kann.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Ja, wer tut das nicht?

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Wir lieben es beide zu planen. Egal, ob Reisen, größere Anschaffungen oder Feste.

217: Kann man Glück erzwingen?
Ich glaube, dass wir es zumindest teilweise selbst in der Hand haben, ob es uns gut geht. Allerdings erfordert das oft eine Portion Mut. Über den Job zu meckern, hat zum Beispiel wenig Sinn. Stattdessen sollte man lieber die Energie dazu aufwenden, sich nach etwas Neuem umzuschauen. Aber Glück erzwingen kann man nicht.

218: Welcher Streittyp bist du?
Ich bin ziemlich anstrengend, wenn ich streite. Ich neige dann dazu, dann ein bisschen unfair zu werden…

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Früher war ich das. Heute sind die Nächte dafür einfach zu anstrengend. Also nein.

220: Wie klingt dein Lachen?
Seltsame Frage. Mein Lachen klingt nach mir.

 

Noch nicht genug?

Mehr Fragen und Antworten von vielen tollen Bloggerkollegen gibt es bei Pinkepank. Und hier kannst du meine bisherigen Fragen und Antworten nachlesen:

1.000 Fragen an mich selbst #1

1.000 Fragen an mich selbst #2

1.000 Fragen an mich selbst #3

1.000 Fragen an mich selbst #4

1.000 Fragen an mich selbst #5

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3 Comments

  1. Antworten

    kunterbunt79

    20. März 2018

    tolle Antworten, so weit bin ich noch nicht

    • Antworten

      raise and shine

      20. März 2018

      Ich eigentlich auch nicht. Habe ein paar Wochen ausgelassen, weil es mit dem Neugeborenen einfach nicht machbar war.

Eure Meinung interessiert mich. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar.