1.000 Fragen an mich selbst #12

Es ist wieder Zeit für 20 Fragen an mich selbst. Diesmal geht es um Schubladen, Jugendsünden und Lieblingsgeräusche.

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Ich denke nicht. Es gibt sicher Sympathie auf den ersten Blick, an mehr glaube ich nicht.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ich versuche es. Als dreifache Mutter ist das aber natürlich nicht ganz einfach.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Nein.

224: Steckst du Menschen in Schubladen?
Ich gebe mir Mühe, das nicht zu tun. Aber ich befürchte, dass es mir unbewusst doch manchmal passiert. Dabei finde ich das furchtbar. Bei mir und bei anderen.

225: Welches Geräusch magst du?
Die Geräusche, die mein Baby beim Schlafen macht.

226: Wann warst du am glücklichsten?
Das ist eine schwierige Frage. Es gab viele glückliche Momente in meinem Leben. Die intensivsten waren sicherlich die, an denen ich meine Kinder zum ersten Mal in den Armen gehalten habe.

227: Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meiner Familie. Mit Freunden.

228: Willst du immer alles erklären?
Dazu neige ich tatsächlich. Ich bin ein ziemlich rationaler Mensch.

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Bei der Geburt meiner Tochter: Denn obwohl es schon die dritte Geburt war, hatte ich Angst davor. Gut, ich war natürlich gezwungen, diese Angst zu überwinden, daher weiß ich nicht, ob das als Antwort auf diese Frage so wirklich zählt.

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230: Was war deine größte Jugendsünde?
Mein furchtbar schrecklicher Kleidungsstil. Alle lachen immer über die Klamotten der Achtziger. Aber mal ehrlich: In den Neunzigern gab es auch ziemlich viele Fashion-Fails. Ich sage nur: bauchfrei.

231: Was willst du einfach nicht einsehen?
Dass der Frühling immer noch nicht so richtig da ist.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Keine Ahnung. Da fällt mir nichts ein.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?
Den Tag meiner Hochzeit. Das war tatsächlich einer der schönsten Tage in meinem Leben, auch wenn es sehr kitschig klingt.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Christian Ulmen hat neulich in einem Interview etwas Schlaues auf diese Frage geantwortet: Wüsche dir immer mehr Geld, denn mit Geld kannst du dir mehr Zeit erkaufen. Stimmt ja irgendwie.

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein. Ich hätte Angst, dass ich dort etwas sehe, was ich nicht sehen möchte.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Im ersten Moment bin ich versucht, „ja“ zu schreiben. Aber wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, halse ich mir manchmal zu viel auf. Weil ich oft mehr möchte, als ich leisten kann.

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237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Nein, nicht wirklich. Vielleicht, weil ich ein ziemlicher Schisser bin. Ich springe nicht aus Hubschraubern und gehe nicht mit Haien tauchen.

238: Hast du einen Tick?
So was wie eine zuckende Augenbraue oder ein wippender Fuß unter Stress? Nein.

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Eher eine Momentaufnahme. Zufriedenheit ist ein Ziel, da das länger anhält als Glück.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Mit meinen Kindern. Aber wenn ich wüsste, dass ich morgen sterben muss, würde ich das vermutlich nicht in die Tat umsetzen. Sie sollen mich schließlich nicht leidend in Erinnerung behalten.

Hach, was für eine traurige letzte Frage für diese Woche.

 

Noch nicht genug?

Mehr Fragen und Antworten von vielen tollen Bloggerkollegen gibt es bei Pinkepank. Und hier kannst du meine bisherigen Fragen und Antworten nachlesen:

1.000 Fragen an mich selbst #1

1.000 Fragen an mich selbst #2

1.000 Fragen an mich selbst #3

1.000 Fragen an mich selbst #4

1.000 Fragen an mich selbst #5

1.000 Fragen an mich selbst #11

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