1.000 Fragen an mich selbst #13 und #14

Es ist wieder Zeit, ein bisschen über mich und mein Leben nachzudenken. Hier kommen 40 Fragen an mich selbst. Diesmal erfahrt ihr unter anderem, was mich manchmal nervt und ob es mir leicht fällt, Fehler einzugestehen.

241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Nein, an so etwas glaube ich nicht.

242: Bist du nach etwas süchtig?
Leider nach Schokolade. Aber ich arbeite daran, diese Sucht in den Griff zu bekommen.

243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Wenn ich jetzt hier einen Namen hinschreibe, dann werde ich vielleicht jemanden damit verletzen. Lasse ich also lieber.

244: Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?
„Wenn die Unruhe Wurzeln schlägt“

245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Es ist wichtig, dass man niemals vollkommen zufrieden mit sich ist und wachsen möchte. Stillstand ist Rückschritt heißt es. Ich bin zufrieden mit mir, aber ja, es ist noch Luft nach oben – in so vielen Lebensbereichen. Auch als Mutter.

246: Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie dich unglücklich macht und es keine Aussicht auf Verbesserung gibt.

247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
Sehr wichtig. Ich kann mir nicht vorstellen, sie jemals aufzugeben.

248: Was würdest du gern gut beherrschen?
Vieles. Ich wäre gerne sportlicher und musikalischer. Es wäre toll, ein Instrument spielen zu können. Vielleicht Cello oder Klarinette. Und Italienisch würde ich gerne fließend sprechen. Und Schwedisch. Und Spanisch. Ach ja, und ich würde mich gerne im Bereich Grafikdesign weiterbilden. Und im Bereich Fotografie.

249: Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nein. Aber ausreichend Geld schafft Voraussetzungen, die es einem leichter machen, glücklich zu sein. Mich macht zum Beispiel reisen glücklich. Das ist ohne Geld aber nicht so einfach.

250: Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
Ja, ja und nochmal ja.

251: In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Leider in keiner.

252: Heuchelst du häufig Interesse?
Nein. Natürlich gibt es Situationen, in denen das aus Höflichkeit einfach sein muss. Aber in solche Situationen komme ich zum Glück nicht allzu häufig.

253: Kannst du gut Geschichten erzählen?
Leider nein, zumindest nicht spontan. Wenn ich mir Geschichten ausdenke, dann müssen die sich entwickeln. Dann muss ich auch etwas löschen und neu schreiben können.

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254: Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Allen Menschen, die mir am Herzen liegen. Also meiner Familie und meinen Freunden.

255: Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Das Bloggertreffen „Blogfamilia 2017“. Ich hatte einen Flug mit Air Berlin gebucht und erfuhr eine Stunde vor Abflug, dass der Flieger nicht abheben würde. Wir wissen ja alle, was zwischenzeitlich aus Air Berlin geworden ist. Anfang Mai ist wieder Blogfamilia. Diesmal nehme ich den Zug.

256: Kannst du dich gut ablenken?
Ja, sehr gut. Das passiert gerne auch mal unbeabsichtigt. Bücher, Zeitschriften und Zeitungen lenken mich ab. Und die größte Ablenkung von allen ist mein Smartphone.

257: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
In eine Hose und einem fließenden Oberteil. Ich trage auch sehr gerne Kleider, aber im Alltag greife ich doch meist zu Hosen, weil das als Mutter praktischer ist. Wenn ich zum Beispiel auf dem Boden herumkrabbeln und Legotürme bauen muss, sitzt trotzdem alles.

258: Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Ich dachte tatsächlich sehr lange, dass ich niemals Kinder bekommen würde. Nun… Es kam anders.

259: Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Auf gar keinen Fall. Ich liebe es Frau zu sein. Kinder bekommen zu können und sie zu stillen, ist eine wundervolle Erfahrung. Ich verstehe nicht, warum nicht jeder Mann auf diesem Planeten neidisch darauf ist, dass wir das können.

260: Wer nervt dich gelegentlich?
Bei aller Liebe: Meine Kinder.

261: Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?
Das hängt ganz von der Gesellschaft ab. Mit Müttern spreche ich meist über Kinder. Manchmal nervt mich das aber selbst. Als gäbe es nichts anderes. Mich interessieren Wirtschaftsthemen und gesellschaftliche Trends. Darüber würde ich mich gerne viel öfter unterhalten. Klappt im Alltag aber viel zu selten.

262: Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Nein. (Ich muss mir eingestehen, das ist einer meiner größten Fehler.) Ich bin ein ziemlich sturer Mensch und tue mich schwer damit, zuzugeben, dass ich Mist gebaut habe.

263: Was möchtest du nie mehr tun?
Rosenkohl essen. Das ist für mich so ziemlich das Ekligste, was es gibt.

264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Grundsätzlich bin ich ein ausgeglichener Mensch. Aber natürlich nicht immer. An manchen Tagen bringen mich selbst Kleinigkeiten auf die Palme.

265: Sagst du immer die Wahrheit?
Nein. Jeder, der das von sich behauptet, lügt.

266: Was bedeutet Musik für dich?
Mit Musik geht eigentlich alles leichter. Musik macht gute Laune, Musik tröstet, lenkt ab und inspiriert. Ich liebe Musik und trällere auch gerne mit – ganz zum Leidwesen meiner Mitmenschen, denn eine begabte Sängerin bin ich nun wirklich nicht.

267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Das könnte ich gar nicht. Schauspielerei ist nicht so mein Ding.

268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Ich brauche Menschen um mich herum. Darum gehe ich auch lieber in ein Büro anstatt von zu Hause aus zu arbeiten. Ich glaube, wenn ich ausschließlich von zu Hause arbeiten würde, würde ich eingehen.

Coffee-Work

269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Schwierige Frage. Da fällt mir auch nach langem Überlegen nichts ein. Klar habe ich schon viele Fehler gemacht, aber die habe ich mir verziehen. Ich bin diesbezüglich nicht besonders hart mit mir.

270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?
Diese Frage verstehe ich nicht…

271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Ja, ich denke schon.

272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Das ist doch menschlich. Wir alle haben Tage, an denen wir denken, dass alle um uns herum toller, cooler, schöner und schlauer sind.

273: Bist du autoritätsgläubig?
Nein, nicht besonders.

274: Bist du gern allein?
Ja, das konnte ich schon als Kind und Jugendliche sehr gut. Manche Dinge, wie zum Beispiel shoppen, mache ich grundsätzlich alleine. Ich genieße diese Zeit für mich und dass mir niemand reinreden kann.

275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
90 Prozent unserer Einrichtung habe ich ausgewählt. Die Namen unserer Kinder auch. Natürlich alles in Absprache mit meinem Partner. Aber es gelingt ihm, dass ich immer das Gefühl habe, letztlich die Entscheidung getroffen zu haben. Ganz schön clever.

Couch

276: Welchen guten Zweck förderst du?
Ich bin nicht ehrenamtlich aktiv, aber wir spenden regelmäßig Geld für unterschiedliche gemeinnützige Zwecke.

277: Wie sieht dein Traumhaus aus?
Entweder ganz clean im Bauhaus-Stil mit Sichtbeton und riesigen Fensterflächen oder eine zum Loft umgebaute Scheune mit Holzbalken und Backsteinwänden. Auf jeden Fall irgendwie extrem.

278: Machst du leicht Versprechungen?
Nein, zumindest nicht leichtfertig.

279: Wie weit gehst du für Geld?
Puh, das ist schwer zu definieren. Es gibt Dinge, die ich für alles Geld dieser Welt nicht tun möchte. Es gibt zum Beispiel Unternehmen, für die ich nie und nimmer arbeiten würde. Obwohl… Wenn es hart auf hart käme und das die einzige Möglichkeit wäre, meine Familie zu ernähren, dann würde ich vermutlich auch Dinge tun, die ich eigentlich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Leider ja.

 

Noch nicht genug? Hier findet ihr meine bisherigen Beiträge zur großen Fragerei, initiiert von Johanna von Pinkepank. Dort findet ihr auch die Links zu den Antworten von vielen anderen Bloggern. Viel Spaß beim Lesen!

1.000 Fragen an mich selbst #1

1.000 Fragen an mich selbst #2

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1.000 Fragen an mich selbst #4

1.000 Fragen an mich selbst #5

1.000 Fragen an mich selbst #11

1.000 Fragen an mich selbst #12

 

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2 Comments

  1. Antworten

    kunterbunt79

    10. April 2018

    tolle Antworten

    • Antworten

      raise and shine

      13. April 2018

      Vielen Dank. Freut mich.

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